GGL fordert mehr Flexibilität bei der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags
Yves Schmidt · Sep 26, 2026

GGL fordert mehr Flexibilität bei der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat im Rahmen der laufenden Evaluierung des Staatsvertrags zum Glücksspiel 2021 mehr Flexibilität sowie schnellere Anpassungsmöglichkeiten in der Regulierung angemahnt und dabei auf die fünfjährige Tätigkeit der Behörde verwiesen, während sich Geschäftsmodelle, Technologien und illegale Angebote rasch verändern und gesetzliche Regelungen hinterherhinken, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht.
Beobachter stellen fest, dass die GGL seit ihrer Gründung im Jahr 2021 die Aufsicht über 129 lizenzierte Betreiber und Vermittler ausübt, die insgesamt 229 Websites abdecken, und dabei im Jahr 2025 mehr als 600 Aufsichtsmaßnahmen durchgeführt hat, während die Zahl der Verbotsverfahren auf 287 gestiegen ist.
Hintergründe der aktuellen Evaluierung
Im September 2026 liegt der Fokus der Behörde auf der Bewertung des bestehenden Staatsvertrags, da Experten feststellen, dass dynamische Entwicklungen im Online-Glücksspielbereich eine zügigere Reaktion erfordern, wobei die GGL betont, dass starre gesetzliche Vorgaben mit den Veränderungen in Technologie und Geschäftsmodellen nicht Schritt halten können.
Forscher und Aufsichtsvertreter haben in ihren Analysen herausgefunden, dass illegale Glücksspielangebote weiter zunehmen, was die Notwendigkeit unterstreicht, regulatorische Instrumente flexibler zu gestalten, und die GGL nutzt diese Erkenntnisse, um Anpassungen vorzuschlagen, die auf realen Marktdaten basieren.
Statistische Entwicklungen im Aufsichtsbereich
Die Zahlen zeigen, dass die GGL im Jahr 2025 über 600 Überprüfungen bei lizenzierten Anbietern durchgeführt hat, während die Verbotsverfahren gegenüber Vorjahren auf 287 angewachsen sind, und diese Entwicklungen verdeutlichen den zunehmenden Aufwand bei der Durchsetzung bestehender Regeln, wie aus dem GGL five-year review/assessment (2026) hervorgeht.
Behördenmitarbeiter haben in diesem Zusammenhang festgestellt, dass 129 Betreiber und Vermittler unter Aufsicht stehen und damit 229 Websites reguliert werden, was die Breite der aktuellen Lizenzlandschaft widerspiegelt und zugleich die Herausforderungen bei der Überwachung illustriert.

Herausforderungen durch technologische und illegale Entwicklungen
Technologische Fortschritte und neue Geschäftsmodelle überholen bestehende Gesetze, sodass die GGL in ihrer Bewertung darauf hinweist, dass Anpassungen schneller umgesetzt werden müssen, um illegale Angebote wirksam einzudämmen, und Beobachter berichten von steigenden Fallzahlen bei unerlaubten Aktivitäten.
Die Behörde hat in diesem Kontext betont, dass ohne erhöhte Flexibilität die Aufsicht an Effizienz verlieren könnte, während die Daten aus dem Jahr 2025 zeigen, wie Verbotsverfahren und Kontrollen zugenommen haben, um den Markt besser zu kontrollieren und Spielerschutzmechanismen zu stärken.
Ausblick auf regulatorische Anpassungen
Experten beobachten, dass die laufende Evaluierung des Staatsvertrags von 2021 die Grundlage für künftige Regelungen bildet, und die Forderungen der GGL zielen darauf ab, gesetzliche Prozesse zu beschleunigen, damit auf Veränderungen im illegalen Glücksspiel und bei digitalen Plattformen zeitnah reagiert werden kann.
In diesem Prozess spielen die gesammelten Aufsichtsdaten eine zentrale Rolle, da sie belegen, wie viele lizenzierte Anbieter bereits erfasst sind und wie intensiv die Kontrollen im vergangenen Jahr ausfielen, was als Basis für fundierte Vorschläge dient.
Fazit
Zusammenfassend zeigt die Bewertung der GGL, dass Flexibilität und schnellere Anpassungen notwendig sind, um mit den Entwicklungen im Glücksspielmarkt Schritt zu halten, während die dokumentierten Zahlen zu lizenzierten Betreibern, Überprüfungen und Verbotsverfahren die aktuelle Lage objektiv abbilden und als Grundlage für weitere Schritte dienen.